Vorstand und Fraktion der Freien Wählergemeinschaft Waldeck-Frankenberg (FWG) besuchten im Rahmen ihrer Kreisbereisung die Gemeinde Diemelsee. Sie trafen sich zunächst mit Bürgermeister Volker Becker und Vertretern der örtlichen FWG am Jugendzeltplatz in der Nähe der Stormbrucher Brücke, um sich die Versorgungseinrichtungen des Zeltplatzes anzusehen. „Die Einrichtungen sind doch inzwischen etwas in die Jahre gekommen“, resümierte FWG-Kreisvorsitzender und Erster Kreisbeigeordneter Peter Niederstraßer (Korbach). Sowohl die Küche, als auch die sanitären Bereiche könnten eine Modernisierung vertragen. „Darüber hinaus“, ergänzte der Vorsitzende der FWG-Kreistagsfraktion Wilhelm Arnold (Diemelsee-Sudeck), „sind unserer Einschätzung nach zu wenig Duschen und Toiletten vorhanden“. Die FWG werde sich für eine Verbesserung einsetzen, damit der wunderschön am Diemelsee gelegene Zeltplatz auch in Zukunft von den jugendlichen Gästen noch so gut angenommen werde wie bisher.
Anschließend begab sich die Gruppe der Freien Wähler zum direkt am Diemelsee gelegenen Best Western Hotel in Heringhausen. Bürgermeister Becker erläuterte die aktuelle Entwicklung des 67-Betten-Hauses und wies gleichzeitig auf die besondere Bedeutung des Lückenschlusses des Diemelradwegs für die touristische Entwicklung der Gemeinde Diemelsee hin.
Zum Abschluss der kleinen Reise durch Diemelsee besichtigten die Vertreter der FWG den Ottonenhof in Ottlar. Christian Rummel führte die begeisterten Freien Wähler durch das frisch renovierte und erweiterte Landhotel, das über 23 Ferienwohnungen verfügt und auf Familienurlaub auf dem Bauernhof mit Kindern spezialisiert ist. „In den letzten Jahren“, so Christian Rummel, „haben wir in den Ottonenhof 1,2 Mio. € investiert“. Alle Ferienwohnungen seien von 2004 – 2006 entweder neu gebaut oder komplett renoviert worden. Der Ottonenhof sei Hessens erster von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft zertifizierter kindersicherer Bauernhof. „Beeindruckend ist insbesondere die 300 qm große Spielscheune, in der sich die Kinder so richtig austoben können“, so Wilhelm Arnold. Auch sonst ist der Ottonenhof ganz auf Familien mit Kindern eingestellt, die sich beispielsweise an den Streicheltieren erfreuen und nach ausgelebtem Bewegungsdrang an der Saftbar für Kinder ihren Durst löschen können. Aber auch für die erwachsenen Gäste wird nach dem Eindruck der Freien Wähler viel geboten. So können sich beispielsweise die Eltern im neuen Wellness-Bereich mit Wirlpool, Blockhaussauna, Dampfbad undSonnenbank verwöhnen lassen, während sich ihre Kinder auf dem Bauernhof wohlbehütet tummeln. „Der Ottonenhof ist ein beeindruckendes Beispiel für unternehmerischen Mut und konsequente Umsetzung eines touristischen Konzepts in der Ferienregion Nr. 1 in Hessen“, fassten Niederstraßer und Arnold die gewonnenen Eindrücke zusammen, „und wir wünschen uns, dass der Betrieb den verdienten Erfolg haben wird“.
