Lob für Gemeinschaftsprojekt
Begehung: Noch ist auf den Plänen mehr zu sehen als auf der Baustelle hinter ihnen, aber die Mitglieder der FWG-Kreistagsfraktion machten sich dennoch schon einmal ein Bild von der Sporthallen-Baustelle in Sachsenberg. Foto: Saure
FWG-Kreistagsfraktion besichtigte künftige Baustelle für Sport- und Mehrzweckhalle Sachsenberg.
Schon vor dem ersten Spatenstich am Freitag schauten sich die Mitglieder der FWG-Kreistagsfraktion die Baustelle für das Gemeinschaftsprojekt Sport- und Mehrzweckhalle des Landkreises Waldeck-Frankenberg und der Stadt Lichtenfels in Sachsenberg an.
Mit von der Partie waren Kreisvorsitzender Peter Niederstraßer, Fraktionsvorsitzender Willi Arnold und in Doppelfunktion als Beisitzer sowie Bürgermeister der Stadt Lichtenfels Uwe Steuber. Von der Grundschule Sachsenberg aus, bei der die neue Toilettenanlage besichtigt wurde, ging es zu Fuß zum Gelände, wo bis zum Pfingstmarkt 2009 die neue Halle stehen soll. Die Gesamtinvestitionssumme von 1,9 Millionen Euro teilen sich der Landkreis als Schulträger für die Sporthalle zu 75 Prozent und die Stadt Lichtenfels für die Verwendung als Mehrzweckhalle zu 25 Prozent.
Von den 450 000 Euro, die für Küche, Technik, Theke, Sanitäranlagen und Außenanlagen von der Stadt getragen werden
müssen, werden 100 000 Euro in Eigenleistung vor allem für die Außenanlagen von den Sachsenberger aufgebracht. Dringend hat die Stadt auf das dritte Sportfeld in Lichtenfels gewartet. Alle anderen Alternativen wie ein Anbau an die Goddelsheimer Halle oder die Sanierung der alten Festhalle hat man zugunsten des Neubaus einer Einfeldhalle am Ortsausgang Richtung Dalwigksthal verworfen. Der zeitgerechten Fertigstellung stehe derzeit nichts im Weg. Steuber hofft darauf, dass die Investitionssumme angesichts steigender Rohstoffkosten gehalten werden kann.
Im Anschluss an die Besichtigung des Gemeinschaftsprojektes, das Niederstraßer als sehr sinnvoll bezeichnete, ging die Tour weiter zum Marktplatz in Sachsenberg und zum Unternehmen Analyticon Biotechnologies in Dalwigksthal.
Quelle: HNA vom 01.08.2008