Vorstand und Fraktion der Freien Wählergemeinschaft Waldeck-Frankenberg (FWG) besuchten im Rahmen ihrer Kreisbereisung die Stadt Lichtenfels, wo sie sich zunächst mit Bürgermeister Uwe Steuber, Vertretern der städtischen FWG und dem Leiter des Eigenbetriebes Gebäudemanagement des Landkreises, Udo Weitekemper, Bauingenieur Oswald Staub sowie Schulleiterin Helga Wutke an der Grundschule in Sachsenberg trafen, um sich über den Baufortschritt der schulischen Toilettenanlage zu informieren.
Dann ging es zu Fuß zum Standort für die zukünftige Sport- und Mehrzweckhalle Sachsenberg. Bürgermeister Steuber und Betriebsleiter Weitekemper erläuterten den Freien Wählern das gemeinsame Bauvorhaben von Landkreis und Gemeinde. „Mit der neuen Halle bekommt nicht nur die Grundschule Sachsenberg die Möglichkeit, Sportunterricht unter deutlich verbesserten Bedingungen anzubieten, als dies in der alten Festhalle der Fall war“, stellte FWG-Kreisvorsitzender und Erster Kreisbeigeordneter Peter Niederstraßer (Korbach) zufrieden fest, „auch die Bürgerinnen und Bürger von Sachsenberg einschließlich der örtlichen Sportvereine profitieren davon“. Niederstraßer und FWG-Fraktionsvorsitzender Wilhelm Arnold (Diemelsee-Sudeck) bedankten sich deshalb bei Bürgermeister Steuber für die gute Zusammenarbeit, die allen Beteiligten nütze.
Anschließend trafen sich die FWG-Mitglieder mit Bürgermeister Steuber am Sachsenberger Marktplatz, um die Möglichkeiten der Entwicklung des Ortskerns zu erörtern.Zum Abschluss des Besuches begaben sich die Freien Wähler nach Dalwigkstal, um die Firma Analyticon zu besichtigen. Geschäftsführer Friedrich von Dalwigk ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe persönlich zu begrüßen und durch das Firmengebäude zu führen. Dabei erfuhren die Freien Wähler, dass Analyticon seit 1980 Urinteststreifen und Analysegeräte herstellt und sich darüber hinaus mit klinischer Chemie beschäftigt, an den Standorten Dalwigkstal und Marienhagen 85 Mitarbeiter beschäftigt, eine Dependance in den USA mit 4 Mitarbeitern unterhält und inzwischen einen Umsatz von 10 Mio. € erzielt. „Analyticon hat sich erfreulich entwickelt“, fasste Wilhelm Arnold die Eindrücke der Freien Wähler zusammen und wünschte der Firma für die Zukunft eine weiterhin positive Entwicklung. Erweiterungsmöglichkeiten jedenfalls seien aufgrund der angrenzenden freien Grundstücksflächen gegeben, die allerdings in einem solchen Falle noch einer geeigneten verkehrlichen Erschließung bedürften.
