FWG hat Altenheimsituation im Blick
Neu im Vorstand: (von links) Kreisvorsitzender Peter Niederstraßer mit dem Geehrten Wilhelm Jäger und den beiden neuen Beisitzern des Vorstandes, Uwe Steuber und Swen Jäger. Foto: Saure
Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Freien Wählergemeinschaft - zwei neue Beisitzer
Herzhausen. Die Mitglieder des Kreisverbandes der freien Wählergemeinschaft (FWG) trafen sich in Herzhausen zur Mitgliederversammlung: Kreisvorsitzender Peter Niederstraßer bilanzierte über das vergangenen Jahr und ehrte Wilhelm Jäger aus Mühlhausen für seine 25-jährige passive Mitgliedschaft. Uwe Steuber und Swen Jäger wurden zu neuen Beisitzern gewählt.
Der Berichtszeitraum sei zunächst laut Niederstraßer vom Antrag des Landrates Helmut Eichenlaub auf Gewährung von Sonderurlaub geprägt gewesen. Als zweiten Punkt sprach der Kreisvorsitzende das Kreiskrankenhaus in Frankenberg an, wobei die FWG immer für eine kommunale Trägerschaft eingetreten sei.
Einen weiteren wichtigen Punkt sprach Niederstraßer mit der Altenheimsituation im Landkreis an: Bis Februar habe es in Waldeck-Frankenberg 27 vollstationäre Einrichtungen mit 1792 Plätzen gegeben, mit den erst kürzlich in Volkmarsen in Rhoden eröffneten neuen Einrichtungen seien sogar noch einmal 232 Plätze hinzugekommen. Geplant seien weitere Einrichtungen in Sachsenhausen, Giflitz, Willingen und eventuell Adorf. Die landesweite Rahmenplanung sehe allerdings nur 1080 Plätze für den Landkreis vor. Um in diesem Wettbewerb bestehen zu können, habe man sich für die beiden kreiseigenen Altenheime in Flechtdorf und Rhoden bereits nach einem starken Partner umgeschaut, der mit dem Waldeckschen Diakonissenhaus gefunden wurde.
Hingewiesen hat der Kreisvorsitzende noch auf zwei wichtige Wahlen in 2009: die Landratswahl und die des Ersten Kreisbeigeordneten.
Mit dem Bürgermeister von Lichtenfels, Uwe Steuber, und Swen Jäger aus Rengershausen wählte die Versammlung zwei neue Beisitzer in den Vorstand. (zhs)
Quelle: HNA vom 14.04.2008